01.09.2013 | Lokalpolitik von SPD Unterbezirk Bamberg-Forchheim

SPD rockt Rattelsdorf

 

Über 100 Gäste füllten den romantischen Innenhof der Gaststätte Rothlauf als die SPD rockte. Es war eine sehr gelungene Synthese von Rockmusik vom Feinsten und Politik. Landtagskandidat Reinhard Schmid brachte es auf den Punkt: "Wir Roten müssen uns nicht verstecken". "Heute Abend sind sie außerdem sehr deutlich zu hören", kommentierte ein Gast die Rockmusik. Bei Bombenstimmung ging dann wirklich "die Post ab". Die Allstar Band spielte Classic Rock der 70-er und 80-er Jahre, darunter so bekannte Titel wie "Sweet Home Alabama" und "Davy's on the road again".

Hier konnten die politisch Engagierten zeigen, dass sie auch musikalisch sehr fit sind. Am Schlagzeug saß Bundestagkandidat Simon Moritz, SPD-Gemeinderat Michael Wild war zuständig für Gitarre und Gesang. Keyboard spielte Gemeinderat Harald Schuberth aus Breitengüßbach, ebenfalls mit Gesang.

31.08.2013 | Allgemein von SPD Hochfranken

FiZ – Hof hat eine neue Sozialstation

 
v.l.n.r.: Alexander Röhlig, Ramona Lüdtke, MdB Petra Ernstberger, Ulrich Scharfenberg und Klaus Adelt.

Die junge Sozialstation ‚FiZ - Familie im Zentrum‘ geht neue Wege bei der ambulanten Betreuung von Menschen mit Behinderung und Suchterkrankung. Ihr niederschwelliges Programm kommt bei den Klienten gut an.
Hof - Am Freitag besuchten die Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger, SPD-Landtagskandidat Klaus Adelt und Ulrich Scharfenberg, Kandidat für den Bezirkstag, die Hofer Sozialstation ‚FiZ – Familie im Zentrum‘, um sich bei einem lockeren Gespräch über die, erst im Juli diesen Jahres als Ausgliederung der Schutzhöhle e.V., neu gegründete Einrichtung zu informieren. Geschäftsführerin Ramona Lüdtke erläuterte den Politikern zunächst das Leistungsspektrum der Sozialstation, dass die Bereiche „Hilfen für Familien“ und „Ambulante Unterstützung für Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung umfasst. Das Besondere dabei sei, so die Psychologin, dass das Angebot sehr niederschwellig ist. Dem fügte Sozialpädagoge Alexander Röhlig hinzu, dass FiZ vor allem denjenigen zur Seite stehen möchte, die durch alle Raster und sozialen Netze gefallen sind: Obdachlose, Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen. Das betreffe insbesondere in unserer Region Crystal-Konsumenten. Dass das Konzept aufgeht, davon zeigt sich Lüdtke überzeugt. Schon jetzt würden sie ihr „die Tür einrennen“. Das Problem sei nur, dass sie nicht könne wie sie wolle, erklärt die Geschäftsführerin. Ein Grund sei dabei der Fachärztemangel im Bereich der Neurologie und Psychiatrie. So bestehe die Sozialhilfeverwaltung des Bezirkes Oberfranken bei Anträgen auf ein fachärztliches Attest, doch dies könne bis zu einem halben Jahr auf sich warten lassen. „Viele haben keine Wohnung und nicht mal einen Personalausweis, haben noch nie staatliche Sozialleistungen in Anspruch genommen und leben von der Hand in den Mund. Die Menschen kommen zu uns, weil sie jetzt Hilfe brauchen und nicht erst in einem halben Jahr“, erklärt Röhlig die besondere Problematik.
Auf die Frage hin, was die Politik für die junge Einrichtung tun könne, forderte die Geschäftsführerin, die SPD-Vertreter dazu auf Neugründungen von Sozialunternehmen durch Anschubfinanzierungen und Entbürokratisierung aktiver zu unterstützen. Auch mit Hinblick auf das mittelfristige Ziel der Sozialstation durch die Gründung eines Kontaktladens einen ersten Anlaufpunkt für ihr Klientel zu schaffen, hoffe die FiZ auf Unterstützung aus der Politik.
Ramona Lüdtke und Alexander Röhlig stießen mit Ihren Anliegen auf offene Ohren. „Crystal ist ein Problem in unserer Region, dem wir auf mehreren Ebenen begegnen müssen“, so Ernstberger. „Wir brauchen nicht nur mehr Polizisten und eine bessere Präventionsarbeit, wir müssen uns auch um die Konsumenten kümmern. Was Sie hier leisten ist für unsere Region deshalb von immenser Bedeutung und absolut unterstützenswert.“ Dem stimmte Ulrich Scharfenberg zu, der als selbstständiger Berufsbetreuer viele der angesprochenen Probleme aus eigener Erfahrung kennt. Der Bezirk ist hier der richtige Ansprechpartner. Er werde sich deshalb für eine bessere Förderung stark machen. Auch Klaus Adelt ist von der Notwendigkeit der FiZ überzeugt und forderte die Sozialunternehmer gleich dazu auf, ihre Arbeit auf den Landkreis auszudehnen, weil ihre Arbeit hier dringend gebraucht werde, so Adelt abschließend.

29.08.2013 | Bundespolitik von SPD Unterbezirk Bamberg-Forchheim

Hannelore Kraft erobert Forchheims Herzen

 

FORCHHEIM - „Ich bin gerne in Bayern und ich versuche, hier zu helfen.“ Mit diesen Worten stellte sich die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am Donnerstag in die Hauptstraße und sammelte reihenweise die Herzen ihrer Zuhörerinnen und Zuhörer ein, die ihr nur so zuflogen.

28.08.2013 | Allgemein von SPD Coburg-Land

Nachruf Karl Zeitler

 

Der SPD-Kreisverband Coburg-Land und die Sozialdemokratie insgesamt trauert mit dem Landkreis Coburg um Altlandrat Karl Zeitler. Völlig überraschend verstarb unser langjähriger führender Kommunalpolitiker im Alter von 69 Jahren. Er hat wie kein anderer die Geschicke unseres Landkreises Coburg über drei Jahrzehnte geprägt.

28.08.2013 | Gesundheit von SPD Unterbezirk Bamberg-Forchheim

Gundelsheimer Volkslauf am Kerwa-Wochenende

 
Archivbild des Gundelsheimer Volkslaufs

Am 31. August 2013 veranstaltet die SPD Gundelsheim den 13 . Gundelsheimer Volkslauf am Gundelsheimer Kirchweih-Wochenende. Start ist um 10.30 Uhr am Tennisverein Gundelsheim zwischen Lichteneiche und Gundelsheim (ausgeschildert). Wie jedes Jahr wird der Volkslaufcharakter im Mittelpunkt stehen, erklärt Gemeinderätin Christine Ziegler. Die Schirmherrschaft übernimmt in diesem Jahr Simon Moritz, SPD Bundestagskandidat und Stadtrat aus Kulmbach. Selbstverständlich wird er als ambitionierter Läufer auch selbst am Lauf teilnehmen.

28.08.2013 | Allgemein von SPD Hochfranken

Aures: „Niemand wollte Mollath hören“

 
Inge Aures

Die Informationsveranstaltung der SPD zum Thema Gustl Mollath stieß im Kreuzstein auf reges Interesse der Bevölkerung.
Hof - Es hört sich an wie eine Geschichte von Verschwörungstheoretikern und in Buchform gegossen, würde der Stoff einen guten Krimi hergeben. Doch leider ist die Geschichte von Gustl Mollath traurige Realität. Unter dem Motto „Gustl Mollath – ein Justizskandal“ lud die SPD vergangenen Mittwoch in die Hofer Gaststätte Kreuzstein ein, um zusammen mit Bürgerinnen und Bürger über diesen Fall zu diskutieren. Über 50 Interessierte waren der Einladung gefolgt.
Nach einer Begrüßung durch Landtagskandidat Klaus Adelt und einer kurzen Einführung des Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Hochfranken, Ulrich Scharfenberg, referierte die Kulmbacher Landtagsabgeordnete Inge Aures über den Fall, die sich als Mitglied des entsprechenden Landtags-Untersuchungsausschusses tief in die Materie hineingearbeitet hatte. „Wohl kaum einer kennt den Fall so gut wie Inge Aures“, wusste deshalb Scharfenberg gleich zu Beginn zu berichten. In einem gut einstündigen Vortrag voller Leidenschaft und Fachkompetenz legte sie den Fall und die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses offen. Ihr Fazit: „Mollath saß wahrscheinlich unschuldig in der Psychiatrie. Unter anderem deshalb, weil ihm nie einer zugehört hat und zuhören wollte. Weder die Staatsanwaltschaft, noch der zuständige Richter oder das Gros der Gutachter. Mollath hatte offengelegt, dass bei der Nürnberger HVB-Bank Geldwäsche und Schwarzgeldverschiebung erfolgte. Doch das hat niemanden interessiert. Stattdessen wurde er in die Psychiatrie eingewiesen“, so Aures.

Menschen unschuldig in der Anstalt, das sei aber bestimmt kein Einzelfall, so die Abgeordnete. In keinem anderen Bundesland sitzen proportional so viele Menschen in derartigen Einrichtungen wie in Bayern. Aures sieht darin vor allem ein Strukturproblem. „Im Freistaat entscheidet die Staatsregierung anstatt ein unabhängiger Richterwahlausschuss über das Personal, und dies wird seit 56 Jahren von der CSU erledigt. Nicht nur der Fall Mollath, sondern auch die Tatsache, dass die CSU-Aufsichtsräte der Landesbank bei der strafrechtlichen Aufarbeitung der Affäre um den Kauf der Hypo Alpe Adria bewusst geschont worden seien, beweist die „Filzokratie der CSU.“

Im Fall Gustl Mollath, glaubt Aures, wird noch einiges ans Tageslicht kommen. „Das, was Gustl Mollath herausgefunden hat, war sicherlich nur die Spitze des Eisberges, denn die von seiner Ex-Frau betriebenen Schwarzgeldgeschäfte waren kein Einzelfall, sondern Bestandteil des Geschäftsgebarens des Bankhauses.

Die zuständige Justizministerin Merk hat total versagt, sie hat keine Ahnung und keine Kompetenz, und ist so dreist, dass sie sich jetzt sogar als Retterin hinstellt. Spätestens nach der Landtagswahl, da ist sich Aures sicher, wird der Fall Mollath neue Enthüllungen mit sich bringen. „Ich hoffe nur, dass Gustl Mollath sein Hab und Gut und seine Reputation vollständig zurückerlangen wird. Was Herrn Mollath angetan wurde, hat mir einige schlaflose Nächte bereitet“, so Inge Aures.

Ähnlich äußerte sich zum Schluss auch Ulrich Scharfenberg und fügte hinzu: "Es ist das Ziel der SPD Überprüfungsfristen bei Unterbringungen in der forensichen Psychiatie von bisher einem Jahr auf vier Monate zu verkürzen um mehr Transparenz in solche Fälle zu bekommen. Es muss erreicht werden die Anzahl der Fälle auf den Bundesdurchschnitt zurückzufahren“.

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