MdL Biedefeld: Hochschule in Marktredwitz nimmt konkrete Formen an

Veröffentlicht am 13.06.2012 in Bildung

Ein weiterer wichtiger Schritt für das Projekt, eine Hochschule für angewandte Wissenschaften in Marktredwitz zu errichten, ist geschafft. Auf Antrag der vier oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Aures (Kulmbach), Dr. Christoph Rabenstein (Bayreuth), Christa Steiger (Kronach) und Susann Biedefeld (Coburg) hat der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags einstimmig beschlossen, dass sich die Staatsregierung weiter intensiv mit der Errichtung einer Hochschule in Marktredwitz beschäftigen muss. Beschäftigen insoweit, dass die Staatsregierung dem Landtag über den Stand der Entwicklungen und vor allem über das mögliche Konzept berichten muss. In dem Bericht soll insbesondere auch auf die Möglichkeit einer grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit einer tschechischen Universität eingegangen werden.

Coburger SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld, die den Antrag im Haushaltsausschuss des Landtags vertrat, verwies in ihrer Argumentation auf die außerordentlich hohe Bedeutung einer Hochschule für Marktredwitz und den gesamten ostoberfränkischen Raum: „Ostoberfranken ist vom Strukturwandel massiv betroffen, Abwanderung und Fachkräftemangel sind deutlich spürbar. Hier muss die Politik mit einer veränderten Strukturpolitik gegensteuern. Denn gerade bei neu gegründeten Hochschulen hat es sich gezeigt, dass diese Trends aufgehalten werden können.“

Durch die Möglichkeit der Ausbildung in der Region werden laut Biedefeld einerseits gerade junge Menschen in Oberfranken gehalten, andererseits ziehen andere junge Menschen nach Oberfranken, die nach dem Studium besser in der Region gehalten werden können. Dadurch wird der Fachkräftemangel abgemildert. Für MdL Biedefeld eignet sich Marktredwitz als neuer Hochschulstandort ganz hervorragend, weil bereits bestehende Räumlichkeiten und Flächen für Neubauten vorhanden sind. Eine grenzübergreifende Zusammenarbeit mit einer tschechischen Hochschule wird durch die gute Verkehrsanbindung von Marktredwitz mit der Eisenbahnanbindung Nürnberg, Prag und Regensburg sowie der neuen Autobahn unterfüttert.

„Vielleicht schaffen wir mit der neuen Hochschule ja eine Trendwende. Die Politik muss alles in ihrer Macht stehende unternehmen, damit der demografische Wandel abgemildert und die jungen Menschen unserer Heimat nicht den Rücken kehren. Eine Hochschule Marktredwitz wäre ein wichtiger Baustein für den Ausbau des Hochschulstandortes Oberfranken“, betont MdL Susann Biedefeld.

 

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