MdB Petra Ernstberger (SPD): Zukunft der Mehrgenerationenhäuser weiter unklar!

Veröffentlicht am 25.01.2011 in Familie

Die Zukunft der hochfränkischen Mehrgenerationenhäuser ist weiterhin unklar. Wie die hochfränkische Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger mitteilt, habe die Bundesregierung zwar dem Druck der SPD nachgegeben und für 2012 ein neues Programm für Mehrgenerationenhäuser angekündigt. Allerdings blieben dabei zwei Kernfragen ungeklärt.

"Wie viele und welche Träger werden im Zukunft weitergefördert und wie sehen die Förderbedingungen konkret aus? Hier bleibt die zuständige Familienministerin klare Antworten schuldig", kritisiert Ernstberger.

Die Abgeordnete sorgt sich nach wie vor um die Zukunft der hochfränkischen Mehrgenerationenhäuser in Hof, Rehau und Wunsiedel. "Ministerin Kristina Schröder hat monatelang wertvolle Zeit verstreichen lassen. Nun drängt die Zeit, um eine nachhaltige Anschlussförderung auszuarbeiten." Doch selbst wenn eine weitere finanzielle Unterstützung durch den Bund tatsächlich Realität würde, müssten sich die Träger der bereits bestehenden Häuser neu bewerben, so Ernstberger. "Was bleibt, ist eine große Ungewissheit. Die Mehrgenerationenhäuser brauchen Planungssicherheit. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Gerade in unserer Region ist dies von allergrößter Bedeutung.", so Ernstberger abschließend.

 

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