Zur heutigen Verleihung einer Anerkennung im Rahmen des Preises „Soziale Stadt 2012“ an das Hofer Projekt „KNIF – Knoten interkultureller Familienbildung“ erklärt die hochfränkische Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD):
Die hochfränkische Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) gratuliert dem Hofer Projekt „KNIF – Knoten interkultureller Familienbildung“ für die Verleihung einer Anerkennung im Rahmen des Preises „Soziale Stadt 2012“.
„Die nunmehr siebte Verleihung des Preises ist ein wichtiges Signal an diejenigen, die sich für ein lebenswertes Wohnumfeld und ein solidarisches Miteinander in ihren Stadtteilen engagieren. Die Initiatoren der Preisverleihung lassen den Stadtteilprojekten damit die nötige Anerkennung zukommen, die sie verdienen. Umso mehr freue ich mich, dass das Hofer Projekt mit einer Anerkennung geehrt wurde“, so Ernstberger.
Scharfe Kritik äußert die Abgeordnete hingegen an der schwarz-gelben Koalition in Berlin. Diese habe seit 2009 das Programm „Soziale Stadt“ finanziell mehr als halbiert – auf nur noch 40 Millionen Euro bundesweit. Damit nehme sie den Nachbarschaftszentren, Quartiersräten, Bildungsverbünden und kulturellen Initiativen in den Stadtteilen die finanzielle Basis und riskiere eine zunehmende soziale Spaltung der Städte.
Ernstberger fordert deshalb, das Programm „Soziale Stadt“ zum Leitprogramm der Städtebauförderung fortzuentwickeln und verlässlich mit 150 Millionen Euro im Jahr ausstatten. Gefördert werden sollen damit fachübergreifende Strategien, die neben der Verbesserung des Wohnumfelds auch Themen wie Bildung, Arbeit, Integration und gesundheitliche Prävention einbeziehen.
Mehr Infos zu KNIF finden Sie unter folgendem Link:
http://www.mehrgenerationenhaus-hof.de/KNIF-Knoten-interkultureller-Familienbildung_n_36.htm

