Ernstberger diskutiert mit Schülern

Veröffentlicht am 13.01.2012 in MdB und MdL

Die hochfränkische SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger besuchte die Volksschule Frankenwald Naila und stellte sich den Fragen der interessierten Schüler.

Naila – „Politik(erin) zum Anfassen“, so hätte man vor kurzem eine Doppelstunde in der Klasse 10bM der Volksschule Frankenwald Naila übertiteln können. Auf Einladung des Lehrers Jürgen Salfer war die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger an die Schule gekommen, um über ihre Arbeit zu berichten und sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler zu stellen.

Zunächst stellte die Abgeordnete ihre Arbeitsbereiche vor: zum einen die Wahlkreisarbeit, welche unter anderem aus Bürgergesprächen, Grußworten bei Vereins- und Parteiveranstaltungen, Betriebsbesichtigungen und der Teilnahme an Diskussionsrunden besteht. Als hochfränkische Abgeordnete ist Ernstberger für Stadt und Landkreis Hof sowie den Landkreis Wunsiedel zuständig – ein Gebiet, welches sich im Durchmesser auf 140 Kilometer erstreckt. Bei ihren zahlreichen Wahlkreisterminen wird einerseits die in Berlin geleistete Arbeit vermittelt, andererseits werden wichtige Anregungen für die weitere Arbeit gesammelt. „Der persönliche Kontakt zu den Menschen im Wahlkreis ist für meine Arbeit besonders wichtig.“, so Ernstberger. „Nur so weiß ich, welche Themen die Menschen beschäftigen und wo der Schuh drückt.“ Der Zeitraum für die Wahlkreisarbeit ist indes begrenzt. In den 22 Sitzungswochen des Bundestages ist die Abgeordnete in Berlin gebunden, hinzu kommen in den sitzungsfreien Wochen jeden Montag verschiedene Gremiensitzungen. Viel Zeit verbringt Ernstberger deswegen allein schon im Zug zwischen dem Wahlkreis und der Hauptstadt. Als Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion ist die Abgeordnete zudem für die Öffentlichkeitsarbeit ihrer Fraktion und die Gremienbesetzung zuständig. „In manchen Wochen komme ich schon auf 80 Stunden Arbeitszeit,“ so Ernstberger.

Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler die Abgeordnete mit ihren Fragen „löchern“ und ließen sich nicht zweimal bitten: Was verdient eine Abgeordnete? Wie sieht es denn mit Familienleben und Freizeit aus? Warum sind sie in die SPD eingetreten? Warum arbeiten Sie als Abgeordnete, wenn das ein so anstrengender Job ist? Das waren nur einige der Fragen, welche die Abgeordnete bereitwillig beantwortete.
Aber auch die Rolle der Piratenpartei, die aktuelle Diskussion um den Bundespräsidenten oder die Frage, wie eine Regierung gebildet wird, wurden von den Schülern thematisiert.

Petra Ernstberger zeigte sich begeistert vom Wissendrang der Jugendlichen. Sie betonte, dass solche Diskussionsrunden an Schulen auch wichtig seien, um Jugendlichen die politischen Abläufe näher zu bringen und ihnen dabei zu helfen, sich selbst ein Bild von Politikern zu machen. Dass dies auch Spaß machen kann, zeigte neben dem intensiven Austausch zwischen Schülern und Abgeordneter auch das positive Feedback:
„Das war echt interessant und lockerer als ich erwartet hatte“, meinte einer der Schüler abschließend. „Ein größeres Lob kann man doch gar nicht erhalten“, freute sich Ernstberger.

 

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