SPD Hochfranken: Söders Heimatplan – Adelt bleibt skeptisch

Veröffentlicht am 15.04.2014 in Landespolitik

Hof - Die Ankündigungen von Finanz- und Heimatminister Markus Söder beurteilt der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete skeptisch. So zeigt sich Adelt zwar erfreut, dass die bayerische Staatsregierung anscheinend endlich anerkenne, dass ihre Strukturpolitik der letzten Jahrzehnte zu erheblichen Disparitäten zwischen den Regionen geführt hat, doch inwieweit der von Söder präsentierte Maßnahmenkatalog in die Realität umgesetzt wird, hält Adelt für mehr als fraglich. „Die Erfahrung hat mich misstrauisch gemacht, denn allzu oft handelt es sich bei Geschenken aus München um Mogelpackungen“, erläutert der Abgeordnete und frühere Selbitzer Bürgermeister mit Hinweis auf die Schlüsselzuweisungen aus dem vorigen Jahr.

Behördenverlagerungen können sinnvoll sein, solange sie nicht nach dem Gießkannen-Prinzip erfolgen. So hält Adelt im Gegensatz zu Thomas Mütze von den Grünen den Teilumzug des Landesamts für Umwelt nach Hof nicht für einen „Rohrkrepierer“, sondern ganz im Gegenteil für ein gelungenes Beispiel einer Behördenverlagerung.

 

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