SPD Hochfranken: MGHs - Anlaufstelle für viele - Treffpunkt für alle!

Veröffentlicht am 07.07.2016 in Familie

Mehrgenerationenhäuser (MGH) sind zentrale Begegnungsorte für alle Generationen. Sie geben Raum für gemeinsame Tätigkeiten und Aktionen. Dabei gibt der generationenübergreifende Ansatz den MGHs ihren Namen. Jedes Haus für sich ist ein einzigartiges „Mosaik“, weil es geprägt ist von der Persönlichkeit der örtlichen Akteure, aber auch von den Mitarbeitern vor Ort.  Welch buntes Angebot da im MGH der Diakonie Hochfranken in  Rehau an 365 Tagen im Jahr gemacht wird, davon berichtete kürzlich Koordinatorin Birgit Weber der SPD -Kreistagsfraktion(mit ALB und Grünen)in einem interessanten Vortrag mit anschließenden Begehung.

Jüngere helfen Älteren und umgekehrt, so die Prämisse der MGHs:  „Erfahrene“ geben etwas von ihren Fähigkeiten, ihrem Wissen ab an diejenigen, die davon profitieren – sei das beim Nähen im Nähstübchen oder beim Sprachkurs für Flüchtlinge, beim gemeinsamen offenen Frühstück oder beim Erfahrungsaustausch der LAMILUX-Azubis mit den Bewohnern des Hauses. 

MGHs, so die Intention des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend, stehen allen Menschen vor Ort – unabhängig von Alter oder Herkunft – offen. Nachdem sich das Leben immer weniger an offenen Plätzen abspielt, wie es früher einmal war, brauch man einen alternativen Ort, um sich zu begegnen. So ist auch in Rehau, ganz nach Vorgabe des Ministeriums,  das Atrium der Mittelpunkt der Einrichtung. Hier, auf dem platzähnlichen „Herz“ des Hauses  begegnen sich Menschen, kommen miteinander ins Gespräch und knüpfen erste Kontakte. Sie schnuppern in einen Kurs hinein oder informieren sich auf der gut sichtbar am Eingang platzierten Litfaßsäule, auf der die aktuellen Angebote vermerkt sind.

In der Diskussion zeigte Fraktionssprecher Ulrich Scharfenberg auch auf, dass das in Rehau am Maxplatz verortete Mehrgenerationenhaus nicht unbedingt als eine Einrichtung des Landkreises wahrgenommen werde. Alexander Eberl ergänzte, dass auch die Lage an der Landkreisgrenze suboptimal sei, da sich kaum jemand aus den nördlichen Kommunen des Hofer Landkreises auf den Weg ins Mehrgenerationenhaus nach Rehau machen würde, um dort an einer Veranstaltung teilzunehmen. Zielführender sei wohl, in größeren Kommunen ähnliche Konstrukte zu finden und diese im Sinne eines MGH mit Leben zu füllen. Dennoch sei es wichtig, die vorhandenen Einrichtung auf Landkreisebene zu unterstützen, denn die Nachbarkommunen profitierten ja sehr wohl von dieser Einrichtung, denn neben der engen Zusammenarbeit mit der Stadt Rehau kooperieren die Mehrgenerationenhäuser mit der lokalen Wirtschaft und vernetzen sich mit lokalen Akteuren, wie z.B. dem Helferkreis mit 80 Ehrenamtlichen, der in der Arbeit mit Geflüchteten – in Rehau  unterstützt.

Das Mehrgenerationenhaus – eines von 450 bundes- bzw. 80 bayernweit wird durch das Angebot der Diakonie Hochfranken ergänzt und ist somit zusätzlich ein Zuhause für 35 Seniorinnen und Senioren und bietet für 25 Schulkinder im Hort Betreuung an. Es ist Arbeitsplatz für 65 Haupt- und Ehrenamtliche. Arbeit, Freizeit, Kultur und Wohnen sind hier zentral im Herzen von Rehau an einem Ort verknüpft.

 

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