SPD-Landtagsfraktion lud zum Schaustellerempfang ins Maximilianeum
München – Während jedes Jahr Millionen von Menschen aus aller Welt nach München pilgern, um auf der Wiesn zu feiern, arbeiten Schausteller und Wiesenwirte im Hintergrund für das Freizeitvergnügen der anderen. Sei es der Freimarkt in Bremen, das Hofer Volksfest oder eben die Wiesn – sie sind das Rückgrat eines jeden Volksfestes und Wahrer kultureller Traditionen. Aus diesem Grund lud die BayernSPD-Landtagsfraktion die Schausteller kürzlich zu einen Empfang in das Maximilianeum ein, an dem mehr als 70 Marktkaufleute teilnahmen.
Während die Schausteller jedoch Freude und Unterhaltung für die Menschen garantieren, ist ihnen selbst zunehmend weniger zum Lachen zumute. Trotz Wiesn. Denn abgesehen von den großen Zugpferden plagt das Gewerbe ein landesweites Volksfeststerben.
Überbordende Bürokratie, immer strengere Auflagen und steigende Kosten bedrohen die Zunft. Der Empfang im Bayerischen Landtag bot den Repräsentanten der Schausteller eine willkommene Gelegenheit, ihre Anliegen vorzutragen. Markus Rinderspacher und der fachpolitische Sprecher für Volksfeste, Klaus Adelt, versprachen politische Unterstützung, denn "wenn die Schausteller wegbleiben, dann stirbt das Fest und damit auch die Lebensfreude", so Adelt.
Zu Gast waren unter anderem Hermann Memmel, ehemaliger "Wiesn-Stadtrat", sowie Edmund Radlinger, Erster Vorsitzender des Münchner Schaustellervereins, Toni Roiderer, Sprecher der Wiesnwirte und Wenzel Bradac, Präsident des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und Schausteller.