SPD-Landtagsabgeordneter fordert demografischen Faktor bei Behördenverlagerung
Hof/München – Die neue Bevölkerungsprognose des Statistischen Landesamtes, demnach Stadt- und Landkreis Hof um 10,6 bzw. 16,2% schrumpfen werden, ist für den Hofer Landtagsabgeordneten Klaus Adelt „wieder einmal ein Offenbarungseid für die verfehlte Landesentwicklungs- und Strukturpolitik der Bayerischen Staatsregierung“. Wenn Innenminister Hermann nun anmerkt, dass der Bevölkerungsschwund nicht aus einer Abwanderungswelle, sondern aufgrund des Sterbefallüberschusses verursacht werde, ist das in den Augen Adelts „eine zynische Verdrehung der Tatsachen. Denn Fakt ist“, so der SPD-Politiker, „dass der jetzige Sterbeüberschuss die direkte Folge einer Abwanderungswelle in den 90er Jahren aufgrund des Niedergangs der Porzellan- und Textilindustrie ist. Die, die damals weggegangen sind, fehlen jetzt.“.

