SPD Bamberg: Standortdiskussion über Dientzenhofer Gymnasium ist schädlich

Veröffentlicht am 19.07.2017 in Bildung

Das Dientzenhofer Gymnasium in Bamberg feierte 2017 sein 50jähriges Bestehen

Bei der letzten Vorstandssitzung der Bamberger SPD war die Diskussion über eine Standortverlagerung des Dientzenhofer-Gymnasiums ein zentraler Tagesordnungspunkt. In einer Pressemeldung spricht sich die Bamberger SPD klar für den Verbleib der Schule am Standort Bamberg aus. „Die losgetretene Diskussion über das DG, mit der Forderung einer Verlegung in den Landkreis, ist schädlich für die Schule. Sie verunsichert Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte“, berichtete Felix Holland. Bevor Überlegungen zu einer Verlegung erfolgen, sollten zügig konkrete Planungen für die Sanierung am aktuellen Standort erfolgen. Der Schulstandort Bamberg sei attraktiv, biete viele Vorteile und habe sich bewährt. Es sei sicherlich nicht zu erwarten, dass bei einer Verlegung in eine Landkreisgemeinde die Schülerzahlen gehalten werden können. „Durch die zentrale Lage und die günstige Verkehrsanbindung des DG in Bamberg ist zudem der Schulweg - auch für viele Landkreisschülerinnen und Schüler –mit einem vertretbaren Zeitaufwand zu bewältigen,“ bewertet Holland, der Vorsitzende der SPD und Stadtrat, die aktuelle Debatte.

„Für uns gibt es keine nachvollziehbaren Gründe für die gegenwärtige Diskussion und die aufgekommene Standortfrage verzögert die dringend notwendigen Investitionsmaßnahmen“, kritisierte auch Vorstandsmitglied Conny Daig-Kastura, die selbst als Elternbeiratsvorsitzende am ETA mit der Problematik für Eltern vertraut ist. Auch der örtliche Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz sieht keinen Sinn in einer Verlagerung. „Die Zentralität des Gymnasiums, das großzügige Areal und das Schulprofil sind die Trümpfe dieser Schule und werden durch eine Verlagerung in den Landkreis aufs Spiel gesetzt,

deshalb muss vor einer Entscheidung der Verlagerung eine saubere Aufstellung der Sanierungskosten erfolgen. Erst dann kann abschließend über das weitere Vorgehen und den Standort entschieden werden. Das einzige Argument für eine Verlagerung - der Landkreis könne kein einziges Gymnasium aufweisen - könne nicht gelten, wenn sich die Experten, nämlich die gesamte Schulfamilie, derart deutlich für den jetzigen Standort aussprächen.

 


Standpunkt des Elternbeirats des DG: siehe hier https://www.ebdg.info/

 

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