SPD Bamberg Stadt und Land feiert den Internationalen Frauenkampftag

Veröffentlicht am 09.03.2025 in Gleichstellung

Zum Internationalen Frauen-Kampftag konnten unsere SPD-Frauen (und übrigens auch etliche, willkommene, männliche Gäste!) einen besonders wunderbaren Abend zelebrieren. Auf Einladung der Kreisverbände Bamberg-Stadt und Land mit der AG 60plus im UB Bamberg hatte Mathilde Wolff wieder einmal den genau richtigen Rahmen gefunden, um sich mit den Themen Gleichberechtigung, Selbstermächtigung und Kampf für Frauenrechte auseinander zu setzen. Begleitet durch eine durchlaufende Leinwandpräsentation (Dank an die Erstellung ging an Hans Wolff), gab Mathilde einen kurzen Abriss durch die Geschichte des feministischen Kampfs um Gleichberechtigung. 

Wie zäh und schwer dieser nach wie vor ist, zeigen die Fakten: noch immer gibt es einen Gender Pay Gap (Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt für die gleiche Arbeit rund 18 Prozent weniger Lohn). Frauen sind in vielen Bereichen der Gesellschaft benachteiligt: Frauen leisten zumeist mehr Arbeitsstunden in Haushalt, Kinderbetreuung und Pflege. Frauen haben ein größeres Armutsrisiko. Frauen haben schlechtere medizinische Betreuung (Diagnostik und Therapien werden fast ausschließlich an Männern ausgerichtet und nicht an Frauen angepasst). Frauen haben ein höheres Armutsrisiko. Mathildes Schlussfolgerung: "Wir haben viel erreicht, aber noch einen weiten Weg vor uns."

Es schloss sich eine kleine Diskussionsrunde mit Frauen unterschiedlicher Generationen an, die ihre eigenen Lebenserfahrungen als Frau schilderten. Die Runde wurde moderiert durch die SPD-Kreisvorsitzende Eva Jutzler, die als Fazit vor allem eines betonte: Wo Frauen sich gegenseitig unterstützen und solidarisch zueinander stehen, sind sie gemeinsam stärker! Abschließend bedankte sich Eva noch einmal bei der Organisatorin Mathilde Wolff. "Mathildes Energie und Organisationstalent haben wir diesen schönen und informativen Abend zu verdanken".

Das thematische Rahmengerüst bildete die Ausstellung "Rebellinnen", die durch die letzten Jahrhunderte Frauenbiografien aufzeigte, die durch ihr Selbstbewusstsein und ihre Kampfbereitschaft auch für uns heute große Vorbilder sein können. Die kurz angerissenen Biographien der Frauen, die sich nicht von gesellschaftlichen Konventionen und Verboten von ihrer persönlichen Entwicklung (und Karriere) abhalten ließen, waren eine wirkliche Inspiration für die Besucher:innen. Der Bogen spannte sich dabei vom 16. Jahrhundert bis in die Jetztzeit, von Argula von Grumbach über (neben vielen anderen) Hannah Arendt, Margarete Steiff, Marlene Dietrich, Aenne Burda, Charlotte Knobloch, Beate Uhse bis hin zu Dunja Hayali und Luisa Neubauer.

Nur von "musikalischer Begleitung" zu sprechen, täte der sängerischen Begleitung durch Laura Mann (Ensemblemitglied des rührigen TIG-Theaters im Gärtnerviertel) unrecht. Sie zauberte mit ihrer facettenreichen Jazzstimme Lieder in den Raum, die das Publikum zwar schon tausendmal gehört haben mochte, aber noch nie auf diese Weise. (Moderne) Klassiker wie "Girls just wanna have fun", "The lady is a tramp" oder auch "Männer" von Grönemeyer bekamen eine faszinierende neue Bedeutung. Einfach klasse!

 

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