SPD Bamberg-Stadt fordert Gewerkschaftsvertreter im zukünftigen Wirtschaftsbeirat

Veröffentlicht am 27.03.2015 in Kommunalpolitik

Der Bamberger SPD-Chef Felix Holland

„Die neu entflammte Diskussion um die Belebung des Wirtschaftsbeirates sollte dazu genutzt werden, diesen Wirtschaftsbeirat neu aufzustellen, statt über den Vorsitz zu streiten“, fordert Felix Holland, der Vorsitzende der Bamberger SPD.

Die Bedingungen hätten sich in den letzten 10 Jahren verändert, das müsse sich auch am neuen Wirtschaftsbeirat erkennen lassen. Wirtschaftlicher Erfolg der Unternehmen und die damit verbundenen möglichen Gewerbesteuer- und Einkommensteuereinnahmen für die Stadt könnten nur mit qualifizierter und guter Arbeit erreicht werden. „Für die SPD ist allerdings klar, dass dem Wirtschaftsbeirat auch Gewerkschaftsvertreter angehören sollten“, betonte SPD-Vorstandsmitglied Dr. Ernst Trebin.

Eine Neuausrichtung dieses Gremiums sei notwendig, weil sich auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geändert hätten. Arbeitsplätze müssten heute familienfreundlich sein, müssten für Alleinerziehende die Erwerbstätigkeit ermöglichen, müssten die demografischen Veränderungen berücksichtigen und müssten den Bürgerinnen und Bürgern ein sicheres Auskommen ermöglichen.

"Trotz des Fachkräftemangels sind aber die Lebenschancen in unserer Stadt sehr unterschiedlich, dieser Aspekt muss auch bei der Arbeit eines Wirtschaftsbeirats beachtet werden", stellt Inge Eichhorn, die stellv. Kreisvorsitzende, heraus. Eine gelebte Sozialpartnerschaft in diesem reaktivierten Wirtschaftsbeirat könne mithelfen, diese Problemfelder mit zu bearbeiten und zur Anerkennung dieses neu aufgestellten Gremiums bei den Bürgerinnen und Bürger führen.

Damit untermauert der Bamberger SPD-Chef Felix Holland die Forderung der SPD nach Gewerkschaftsvertretern als Beiratsmitglieder. Wer den Vorsitz des Wirtschaftsbeirates einnehmen wird, sollte nicht im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Ob am Ende einer Neustrukturierung ein IHK-Präsident an der Spitze stehe oder nicht, sei sekundär - "Es muss nur eine Person sein, die sich an den Aufgaben orientiert", so Holland.

 

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