Neue Wege für eine Lösung des Problems Zentralkauf von vorneherein aus parteipolitischen Vorbehalten abzutun, bringt uns keinen Schritt weiter. Wer neue Vorschläge sofort als Schnapsidee oder Wahlkampfaktion niederbügelt, tut unserer Stadt keinen Gefallen. Das stellt Eva Döhla,
die Oberbürgermeisterkandidatin der SPD, in einer Mitteilung fest. "Nachdenken und Handeln muss erlaubt sein. Aus vielen Ideen kann sich eines Tages ein Konzept abzeichnen", so Döhla zum Antrag der FAB-Fraktion zum weiteren Umgang mit dem Zentralkauf. Es gehört zu einem konstruktiven Umgang miteinander, auch Anregungen anderer Parteien und Gruppierungen zu respektieren. Das Verhalten des CSU-Fraktionsvorsitzenden ersticke jede weitere Initiative im Keim. "So hält man den nächsten Bürger davon ab, sich überhaupt noch Gedanken zu machen", kritisiert Döhla.
Ihrer Meinung nach sei eine neue Herangehensweise dringend geboten, um den Schandfleck eines Tages zu beseitigen und dort eine sinnvolle und ansprechende, gerne auch gemischte Nutzung zu etablieren.

