OV Bamberg-Altstadt lud wieder zum Politischen Aschermittwoch der Bamberger SPD

Veröffentlicht am 07.03.2017 in Ortsverein

"Die SPD hat Rückenwind - 20 Neueintritte im letzten viertel Jahr in unseren Ortsverein - Martin Schulz wird im September zum Kanzler gewählt", so beschrieb der Ortsvereinsvorsitzende Dieter Stößel zum Auftakt des traditionellen Aschermittwochstreffen der Bamberger SPD in Wildensorg in der Gaststätte Heerlein die Stimmung. Und da Politik gerade auch vor Ort durch die Kommunalpolitik für den Bürger erlebbar wird, standen in der Folge kommunalpolitische Themen und dabei insbesondere die Wohnungspolitik im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Heinz Kuntke, Bausenatssprecher der SPD Stadtratsfraktion, gab einen Überblick über entstehende und geplante Baugebiete, wie zum Beispiel Erbagelände, ehemaliges Schäfflergelände, Ulanenpark und Megalitgelände. Es sei, so Heinz Kuntke, bei neuen Bautätigkeiten darauf zu achten, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen werde. Dies gelte auch für die Lagardekaserene auf dem Konversionsgelände, die in Kürze in städtischen Besitz komme. Dabei beschränke sich bezahlbarer Wohnraum nicht nur auf den klassischen sozialen Wohnungsbau, sondern auf alle Wohnformen, die für breite Schichten der Bevölkerung erschwinglich sind. Die staatlichen Rahmenbedingungen müssten verbessert werden, aber auch die soziale Förderung müsste so gestaltet werden, dass Bauherren, die vorrangig bezahlbaren Wohnraum schaffen, wie die Stadtbau, zumindest keine Verluste erwirtschaften. Stadtrat Kuntke lobte ausdrücklich die Schaffung von 130 Wohnungen in der vormaligen Pines Area zu Mietpreisen von 5,50 Euro bis 6,50 Euro pro Quadratmeter. Zur Schaffung weiteren bezahlbaren Wohnraums fordert die SPD-Fraktion die Einführung einer verbindlichen Sozialklausel bei Neubauvorhaben, um so preisgestaltend einzuwirken.

In der anschließenden Diskussion wurde auch das beabsichtigte Baugebiet in Wildensorg mit 18 - 24 Baurechten angesprochen. Diese Baugebiet, so Kuntke, dass Einfamilienhäuser ausweisen solle, passe in das Umfeld und bedeute eine Attraktivitätssteigerung für Wildensorg. Großen Unmut äußerten Bewohner von Wildensorg über den neuen Busfahrplan, der Wildensorg benachteilige. Der eingeführte Stundentakt sei nicht ausreichend, weshalb schon viele Wildensorger auf das Auto umgestiegen seien. Stadtrat Kuntke, auch Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke, sagte eine Überprüfung zu und versprach sich um eine Verbesserung zu bemühen.

 

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