MdB Anette Kramme informiert über Saalebahn: Bundesverkehrsministerium verweist an Bahn

Veröffentlicht am 25.06.2015 in Verkehr

Die Parlamentarische Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Anette Kramme macht sich für den Erhalt einer attraktiven Fernverkehrsverbindung zwischen Lichtenfels und Jena auch nach 2017 stark. Aus dem Bundesverkehrsministerium wird es jedoch keine Unterstützung geben. Das geht aus einem Schreiben von Staatssekretär Enak Ferlemann an die oberfränkische Abgeordnete hervor.

„Die Gestaltung des Fernverkehrsangebots der DB AG auf dem Schienennetz ist eine unternehmerische Aufgabe“, heißt es darin. Das Angebot im Schienenpersonenfernverkehr werde entsprechend der Nachfrage und Wirtschaftlichkeit gestaltet. „Ansonsten müsste der Steuerzahler Angebote finanzieren, für die nur eine geringe Nachfrage besteht. Durch die Bahnreform ist diese Praxis beendet worden. Steuergelder werden seitdem im Schienenpersonenverkehr nur noch für gemeinwirtschaftliche Leistungen im Nahverkehr eingesetzt“, argumentiert Staatssekretär Enak Ferlemann.

Anette Kramme hatte gegenüber dem Bundesverkehrsministerium deutlich gemacht, dass der Raum Jena-Saalfeld-Kronach-Lichtenfels nach Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke und mit dem Fahrplanwechsel zum Jahresende 2017 komplett vom Fernverkehr der Bahn abgeschnitten werde. Die Regionalexpress-Verbindungen zwischen Nürnberg und Jena könnten die gegenwärtige ICE-Verbindung nicht ersetzen. „Strukturpolitische bedeutet dies eine enorme Schwächung der gesamten Region“, so Kramme. Die Abgeordnete will sich nun erneut an die Deutsche Bahn wenden, die in ihrem Fernverkehrskonzept angekündigt hatte die Strecke Nürnberg-Jena-Leipzig (Saalebahn) ab 2030 mit einem IC betreiben zu wollen. „Warum erst 2030?“, fragt Kramme. Die Region benötige so schnell als möglich nach der Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt eine adäquate Fernverkehrsverbindung.

 

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