Landesbank: Klare und transparente Konzepte gefordert

Veröffentlicht am 28.09.2010 in Wirtschaft

Die stellvertretende Vorsitzende der Zukunftskommission des Landtags zur Bayerischen Landesbank, Inge Aures, fordert Transparenz und Offenheit bei einem möglichen Fusionsverfahren zwischen BayernLB und WestLB. „Es darf keine Mauscheleien hinter verschlossenen Türen mehr geben. Alle Beteiligten müssen mit offenen Karten spielen", so die Kulmbacher Abgeordnete.

Es sei natürlich legitim und sogar verpflichtend, über Fusionen nachzudenken, weil es den Auflagen der Europäischen Kommission entspreche, ein tragfähiges Geschäftsmodell für die Zukunft zu erarbeiten. Aures: „Wenn man über Fusionen spricht, muss man die Geschäftsmodelle der beiden Partner gegenüberstellen, um Chancen und mögliche Risiken abwägen zu können." Mit Sorge sieht die Abgeordnete allerdings, dass sich die Bayerische Landesbank bereits in der Vergangenheit nicht an ihren gesetzlichen Auftrag gehalten hat, die heimische Wirtschaft und die Kommunen zu fördern und zu begleiten, sondern sich an die internationalen Finanzmarkt begeben und dort Milliarden verzockt hat. "Daher werden wir bei der Sitzung der Zukunftskommission am Freitag sehr genau darauf achten, welches Konzept die Bayerische Landesbank verfolgt", so Aures.

 

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