Hofer Oberbürgermeisterkandidatin Eva Döhla 50 Gäste, die lebhaft diskutierten, engagiert mitarbeiteten und am Ende etwa ebenso viele Maßnahmen und Ideen formuliert hatten – das ist das zweite Hofer Zukunftsgespräch in aller Kürze. Beim Themenforum "Bildung bringt´s" gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gasthof Falter der Frage nach, wie Bildung und Kultur Hofs Zukunft sichern können – in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Ins Leben gerufen hat die insgesamt fünfteilige Veranstaltungsreihe die OB-Kandidatin Eva Döhla, die unter dem Motto "besser miteinander." eine lebendige und ergebnisoffene Bürgerbeteiligung pflegen will.
"Es waren einige Herzensthemen dabei, die mich seit vielen Jahren beruflich und privat stark beschäftigen – Kinderbetreuung und Schule etwa, Integration und kulturelle Vielfalt in unserer Stadt", sagt Eva Döhla. Gern werde sie auch die neuen Anregungen aus dem Zukunftsgespräch in ihre politische Arbeit mitnehmen. "Mit solchen Formen können wir unsere Stadt gemeinsam voranbringen", sagt die 38-jährige Kandidatin. Am Thema Bildung habe sich gezeigt, wie die wirtschaftliche und soziale Situation einander bedingen. "Soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Prosperität sind für mich nicht zu trennen. Beides muss zusammengedacht werden – und Bildung ist der Schlüssel hierfür", so die Marketing-Managerin und Politikwissenschaftlerin Döhla.
Moderiert wurde das erste Themenforum von Pablo Schindelmann, der die Hofer Zukunftsgespräche im Wechsel mit Achim Moeller als zweiter neutraler Begleiter gestaltet. Er stellte den Gästen das Arbeiten mit der Zielpyramide vor. In vier Gruppen legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ziele und Maßnahmen fest. Schwerpunkt-Themen waren zum Beispiel die Verbindung von Kultur-und Bildungseinrichtungen mit dem städtischen Marketing, die Existenzsicherung von Theater und Symphonikern, Barrierefreiheit und Inklusion, Angebote für Arbeitslose und Wiedereinsteiger sowie Sponsoring.
Die Bürger wünschen unter anderem kleinere Klassen, Ganztagsklassen, Sprachförderung für Kinder, bessere Ausstattung der Schulen sowie kostenfreie und flexibel geöffnete Kindertagesstätten.
Die Ergebnisse dieses und der folgenden Themenforen fließen im Sommer in die Abschlussveranstaltung ein, bei der die Umsetzung einzelner Punkte und konkrete Projekte auf den Weg gebracht werden sollen.
Die Schwerpunkte für die insgesamt drei Themenforen wurden im März gemeinsam bei der Auftaktveranstaltung im Theresienstein festgelegt. Sie lauten: „Bildung bringt´s“, „Wirtschaft bewirkt´s“ und „Marketing macht´s“.
Zu der Veranstaltungsreihe „Hofer Zukunftsgespräche“ sind Vereine, Einrichtungen, Organisationen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen eingeladen. Die Reihe ist ergebnisoffen und nicht parteipolitisch bestimmt. „Bei den nächsten Terminen sind gerne auch wieder neue Gäste willkommen“, sagt Initiatorin Eva Döhla. Der Einstieg sei jederzeit möglich.