Für Mindestlöhne großes Reformbündnis in Bayern gegen CSU aus SPD, Gewerkschaften, Kirchen und Sozialverbänden

Veröffentlicht am 02.05.2008 in Landespolitik

Das Verhältnis von DBG und SPD ist in Bayern aus Sicht von SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget „sehr in Ordnung". Es gebe eine ganze Reihe gemeinsamer Projekte wie das Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie, das Thema guter Lohn für gute Arbeit und gerade die Forderung nach Mindestlöhnen, die der DGB mit einem Volksbegehren in Bayern durchsetzen will, findet nach Magets Worten die volle Unterstützung der SPD.

„Wer Vollzeit arbeitet, muss davon auch leben können; deshalb brauchen wir Mindestlöhne - alles andere missachtet die Würde des arbeitenden Menschen", betont Maget, der auf dem Münchner Marienplatz bei der 1. Mai-Veranstaltung des DGB zu den Erstunterzeichnern des Mindestlohn-Volksbegehrens gehörte.

„Bei dem Ruf nach Einführung von Mindestlöhnen hat sich in Bayern ein großes Reformbündnis zusammengefunden, das ich mir breiter gar nicht vorstellen könnte, besteht es doch inzwischen aus SPD, Gewerkschaften, Kirchen und Sozialverbänden", betont Bayerns Oppositionsführer.

Der CSU empfehle er einen Blick in die Bayerische Verfassung, in der die Möglichkeit der Festlegung von Mindestlöhnen ausdrücklich verankert ist. Maget: „Die CSU ist mit ihrer Ablehnung auf dem Holzweg – wir brauchen jetzt die politische Mehrheit für deren Einführung."

 

Homepage Oliver Winkelmaier

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