Freiheitshallen-Affäre: SPD Hof kritisiert Kostenexplosion und Missmanagement Döhla: „Wer übernimmt die Verantwortung?“

Veröffentlicht am 18.09.2011 in Lokalpolitik

Die SPD Hof und ihre OB-Kandidatin Eva Döhla üben harsche Kritik an der Kostenentwicklung der Freiheitshalle. Es sei skandalös, dass die Stadt in immer kürzer werdenden Abständen die Baukosten um Millionenbeträge aufstocken müsse. Der Anstieg von einer einst geplanten Bausumme von 14 Millionen auf jetzt rund 36 Millionen innerhalb von nur drei Jahren zeuge von Missmanagement und Kontrollverlust. Das Geld wird letztlich an anderen Stellen in unserer Stadt fehlen, sei es bei Bildung, Kultur oder Straßen. Laut SPD-Kreisvorsitzendem Jörg Mielentz nehme das Ganze mittlerweile „Formen eines wirtschaftlichen und politischen Desasters“ an. Eva Döhla fragt, wer eigentlich die Verantwortung dafür übernehme. „In der Privatwirtschaft würde ein Betriebsleiter oder Geschäftsführer, der dermaßen die Kontrolle verliert, hochkant herausfliegen.“ Doch wenn es um die Freiheitshalle gehe, herrsche wohl inzwischen Narrenfreiheit.

„Wer steht für diese Affäre gerade?“

„Wir sagen Ja zu einer neuen Freiheitshalle, aber ganz klar Nein zu diesem Missmanagement und der damit verbundenen Geldverschwendung“, so die Stellungnahme von Döhla und Mielentz. Jeder Euro der Mehrkosten müsse von den Bürgern und Unternehmen erwirtschaftet werden. Dieser Umgang mit Steuergeldern in unserer Stadt ist verantwortungslos.

Immer weniger Bürgerinnen und Bürger stehen immer höhere Kosten und Lasten gegenüber – eine Rechnung, die garantiert nicht aufgehe.

Mielentz: „Herr Fichtner hätte dafür sorgen müssen, dass sein Denkmal wenigstens der Stadt und ihren Bürgern nützt, anstatt sie auf Jahrzehnte für die Zukunft zu belasten“.

 

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