Die SPD Hof und ihre OB-Kandidatin Eva Döhla üben harsche Kritik an der Kostenentwicklung der Freiheitshalle. Es sei skandalös, dass die Stadt in immer kürzer werdenden Abständen die Baukosten um Millionenbeträge aufstocken müsse. Der Anstieg von einer einst geplanten Bausumme von 14 Millionen auf jetzt rund 36 Millionen innerhalb von nur drei Jahren zeuge von Missmanagement und Kontrollverlust. Das Geld wird letztlich an anderen Stellen in unserer Stadt fehlen, sei es bei Bildung, Kultur oder Straßen. Laut SPD-Kreisvorsitzendem Jörg Mielentz nehme das Ganze mittlerweile „Formen eines wirtschaftlichen und politischen Desasters“ an. Eva Döhla fragt, wer eigentlich die Verantwortung dafür übernehme. „In der Privatwirtschaft würde ein Betriebsleiter oder Geschäftsführer, der dermaßen die Kontrolle verliert, hochkant herausfliegen.“ Doch wenn es um die Freiheitshalle gehe, herrsche wohl inzwischen Narrenfreiheit.
„Wer steht für diese Affäre gerade?“

