AKWs: SPD-Europaabgeordnete warnen vor Aufweichung der Stresstests

Veröffentlicht am 05.05.2011 in Europa

Als skandalös kritisierte die SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal die Vorschläge der Vereinigung der Westeuropäischen Aufsichtsbehörden, Atommeiler im Rahmen der geplanten Stresstests nur noch daraufhin zu überprüfen, ob sie Naturkatastrophen standhalten. "Die Befürchtungen, dass Stresstests eine bloße Beruhigungspille bleiben, scheinen sich zu bestätigen", zeigte sie sich enttäuscht und warnte: "Wenn sich die EU-Energieminister auf diesen Vorschlag einlassen, dann ist das angesichts der schlimmen Folgen von Fukushima unverantwortlich."

Nach Ansicht der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament müssen die Stresstests alle erdenklichen Risikofälle umfassen. Dazu gehören u.a. Ausfälle der Stromversorgung, Terroranschläge oder menschliches Versagen.

Kerstin Westphal forderte den Energiekommissar Oettinger auf, den Mitgliedstaaten nicht nachzugeben und Stresstests zudem durch unabhängige Experten durchführen zu lassen. "Nur objektive, umfassende und verbindliche Stresstests können die Risiken der Atomkraft reduzieren. Dazu gehört auch, dass beim Stresstest durchgefallene Atomkraftwerke sofort und endgültig vom Netz genommen werden."

 

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